Kola, Murmansk, Kola Halbinsel
Kola, Murmansk, Kola Halbinsel

Willkommen in Kola

Russische Antike

Das Dorf Kola liegt wenige Kilometer südlich von Murmansk auf der Kola Halbinsel. Es wurde zum ersten Mal in den Notizen von dem niederländischen Kaufmann Simon Van Salingen im XVI Jahrhundert erwähnt. Die Siedlung wurde von Pomoren und russischen Händlern gegründet und diese trieben von Kola aus einen großen Handel mit englischen, schwedischen, norwegischen, dänischen und niederländischen Kaufleuten. Kola liegt am Kap zwischen den Flüssen Kola und Tuloma, genau dort, wo sie beide in die „Kola Bucht“ münden. Kola ist das Verwaltungszentrum des landwirtschaftlich geprägten Gebiets, in dem die Bevölkerung vorwiegend in der Viehzucht für die Milchproduktion, der Rentier- und Geflügelzucht,der Pelztierzucht für Nerze und Polarfuchs und im Fischfang ihren Lebensunterhalt verdient. Eines der Fischerei-Unternehmen "Die Energie" wurde 1864 in Ura-Guba von finnischen Kolonisten gegründet. Die Nizhnetulomsky, Verkhnetulomsky und Serebriansky Hydro Power Electric Stationen wurden zusammen mit den finnischen Firmen "Imatran Voima" und "Pessi Peca" gebaut. Bruderstädte sind Hammerfest (Norwegen), Ivalo und Sodankula (Finnland). Die Kirche wurde 1814 erbaut. Es ist das erste Steingebäude auf der Kola Halbinsel.
Die erste Aufzeichnung von einer Pomorenansiedlung des Dorfes Kola geht zurück bis auf das Jahr 1264. Am Ende des 15.Jh. und zu Beginn des 16.Jh. haben bereits die Gewerke der Pomoren an der Küste von Murmansk einen bleibenden Charakter erworben. Die Ankunft von Feodor Mihajlov schlug die nächste Seite in der Geschichte des Dorfes Kola auf. Als Mönch des Solovetsky-Klosters war in Feodor der Wunsch entstanden, sich in die Einsamkeit zurückzuziehen - ein Einsiedler zu werden. Zuerst hat er sich eine Holz - und Reisig Behausung errichtet, von wo er 1526 wahrscheinlich am Bau der Kirche in Kandalaksha mitwirkte, um danach auf dem Seeweg in die Mündung des Kola-Flusses umzusiedeln. Hier traf er den alten Mönch Mitrophan, der ebenfalls alleine lebte. Gemeinsam haben sie mehrere Jahre unter den Lappen verbracht. Kurz nachdem die Lappen, die an den Flüssen Kola und Tuloma lebten, den Wunsch geäußert hatten, den Orthodoxen Glauben zu akzeptieren, begann Feodor Mihajlov, die Heiden zu missionieren. 1932 kam dann eine Gruppe der Lappen nach Groß Nowgorod zum Erzbischof Makarij, mit der Bitte, Tempel zu bauen und Priester zu senden. Lange Zeit hatte Feodor Mihajlov den Lappen, die Grundlagen des christlichen Glaubens erklärt, indem er ihnen das Evangelium predigte und die Gebete in ihre Sprache übersetzte.
Im Jahre 1550 wurde das befestigte Dorf Kola errichtet, um die Handelsleute und Fischer vor Angriffen der dänischen Räuber zu schützen. Und im Jahre 1582 wurde eine Gruppe Strelizen (Soldaten) und der Gouverneur der Provinz Averkij Iwanowitsch Palitsyn nach Kola entsandt – er war der zukünftige Zönobit, Klosterbruder des Troitse-Segiev-Klosters und Weggefährte von Minin und Pozharsky bei der Befreiung Moskaus vom polnischen Joch. Die 19-türmige Kathedrale der Auferstehung wurde in Kola 1681-1684 erbaut. Seit 170 Jahren ist das Gotteshaus berühmt für seine Schönheit und Größe im ganzen russischen Norden. Die glorreichen Seiten in der Geschichte von Kola sind verbunden mit der Abwehr der Angriffe von den Schweden im Jahre 1589, 1590, 1591 und 1611 und von den Engländern 1809, 1810 und 1854 von den Einwohnern von Kola.
Die Pomoren sind eine ethnische Gruppe des russischen Volkes, die vor acht Jahrhunderten an den Küsten der Weißen Meeres und Barentssee ankam und sich dort ansiedelte. Die meisten von ihnen sind aus den Nowgorod-Ländereien angekommen. Das Wort "pomor" kommt aus dem Wort "pomorje", das "Seeküste" bedeutet. Ein nordöstlicher Teil Deutschlands, der von slawischen Stämmen bevölkert wurde, hatte denselben Namen "Pommern" und dieser wurde auch nicht verändert, als germanische Stämme dort ankamen und sich in diesen Teilen niederließen. Die russischen Pomoren haben ihre eigene unverwechselbare und originelle Lebensweise und sie haben immer noch in ihrer russischen Umgangssprache viele Ausdrücke von Altrussisch. In Kola befindet sich das „Pomoren Museum“, das von dem Leben der Pomoren erzählt.
Heute leben und arbeiten die Einwohner von Kola nicht nur für ihren Lebensunterhalt, sondern versuchen auch, sich um die Natur, die Denkmäler ihrer Geschichte und die Wiederbelebung des geistigen und kulturellen Kulturgutes des Landes zu kümmern.
Kola, Murmansk, Kola Halbinsel

Besichtigungen:

  • Murmansk:
    • Stadtführung in Murmansk.
    • o Eintrittskarten für Museen und Museum Exkursionen kosten zwischen 25 Rubeln und 400 Rubeln pro Person.
    • Eintritt für den Atom – Eisbrecher für eine Führung in Russischer Sprache. Individuelle Führung des Atom Eisbrechers für eine Gruppe von 10 Personen mit einem Vortrag in Englisch.
    • Ausflug zu einer Saami – Siedlung.
    • Ausflug zur Barentssee.
    • Ausflug zur Huskyfarm.
    • Ausflug nach Lovozero.
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Ortslage:

Nachbarstädte: